ZWÖ Zum Wohle Österreichs
Österreichisches Alpental in der Morgendämmerung, ein Dorf mit Kirchturm im Tal

Ein Aufruf an die Bürgerinnen und Bürger

Kompetenz statt
Parteibuch.

Österreich braucht eine Expertenregierung. Besetzt nach nachgewiesener Qualifikation. Bezahlt nach Leistung. Wir fordern sie – gemeinsam.

Menschen fordern bereits mit
Unterstützende Befürwortende Mitarbeitende

Teil I · Ausgangslage

Ein Wohlstand, der ins Wanken gerät.

Wir leben in einem der schönsten Länder der Erde. Wohlstand, Sicherheit und sozialer Frieden sind geerbt. Geerbtes verbraucht sich, wenn niemand es erneuert.

Die Risse sind sichtbar: Schulden, die schneller wachsen als die Wirtschaft. Kaufkraft, die trotz steigender Löhne fällt. Betriebe, die Standorte verlagern. Junge Menschen, die fragen, ob sich Leistung noch lohnt.

Nicht der Wille ist das Problem – die Eignung ist es.

Ämter werden nach Parteizugehörigkeit verteilt, nicht nach Befähigung. Dabei hat Österreich Expertinnen und Experten in Wirtschaft, Kultur, Verwaltung, Bildung und im sozialen Bereich, die um ein Vielfaches besser qualifiziert sind. Das Können ist da. Es sitzt nur nicht dort, wo entschieden wird.

Was wir haben

  • Erfahrene Fachleute in jeder relevanten Disziplin
  • Eine Bevölkerung, die Veränderung will
  • Institutionen, die funktionieren, wenn sie geführt werden

Was fehlt

  • Ein Zugang zur Verantwortung, der nicht über das Parteibuch führt
  • Verbindliche Eignungsnachweise für Regierungsämter
  • Genug Menschen, die dasselbe laut fordern

Erklärung · Ein persönliches Wort

Kompetenz statt Parteibuch.

Warum Österreich eine Expertenregierung braucht.

Schreiben als PDF herunterladen

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wende mich heute als Bürger dieses Landes an Sie. Nicht als Politiker. Nicht als Vertreter einer Partei. Sondern als jemand, dem die Zukunft Österreichs am Herzen liegt.

Wir leben in einem der schönsten Länder der Erde. Wir haben Wohlstand und sozialen Frieden. Doch beides beginnt zu bröckeln. Das muss uns wachrütteln.

Ich bin 60 Jahre alt und seit meiner Schulzeit Unternehmer. In der Wirtschaft habe ich eines gelernt: Ein Betrieb ist nur so gut wie die Menschen, die ihn führen. Wer Verantwortung trägt, muss seine Eignung nachweisen. Das gilt für jeden Abteilungsleiter. Es gilt für jeden Vorstand. Und es muss auch für die Führung unseres Staates gelten.

Ich strebe kein politisches Amt an. Für mich selbst fordere ich nichts. Mein Anliegen ist ein anderes: Ich möchte, dass unser Land auf die bestmögliche Weise geführt wird. Für unsere Kinder und Enkelkinder.

Deshalb habe ich ZWÖ – Zum Wohle Österreichs ins Leben gerufen. Eine überparteiliche Initiative mit einem einzigen Ziel: Die Spitzenämter unseres Staates sollen nach Kompetenz besetzt werden, nicht nach Parteibuch.

Ich lade Sie ein, diese Gedanken zu prüfen. Und ich lade Sie ein, mitzumachen.

Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schindler
Initiator von ZWÖ – Zum Wohle Österreichs

Was in jedem Unternehmen selbstverständlich ist, muss auch für den Staat gelten: die richtige Person an der richtigen Stelle.

Die ehrliche Frage

  • Würde der Aufsichtsrat der voestalpine die Person, die heute das Bundeskanzleramt führt, zum Vorstandsvorsitzenden bestellen?
  • Würde man die Führung der Wiener Staatsoper der Person übertragen, die heute Vizekanzler ist?
  • Würden unsere Ministerinnen und Minister in einem offenen Bewerbungsverfahren eine vergleichbare Spitzenposition erhalten?

Ein großes Unternehmen würden sich viele nicht zutrauen. Einen ganzen Staat schon.

Kein Vorwurf. Ein Systemproblem.

Die allermeisten Politikerinnen und Politiker bemühen sich ehrlich. Aber bemühen ist zu wenig, wenn die Aufgabe Fachkompetenz auf höchstem Niveau verlangt.

Der Weg nach oben führt über die Parteiorganisation. Wer in Wirtschaft, Wissenschaft, Medizin, Kultur oder im Sozialbereich Hervorragendes leistet, geht diesen Weg nicht. So bleiben jene außen vor, die das Land am besten führen könnten.

Deshalb: Qualifikation statt Parteikarriere.

Warum es Fachleute braucht

  1. Verstehen, bevor man entscheidet. Wer ein Fachgebiet jahrzehntelang kennt, erkennt Zusammenhänge, Risiken und Chancen – ohne Einarbeitung, während die Probleme wachsen.
  2. Langfristig statt bis zur nächsten Wahl. Fachleute sind nicht auf eine politische Karriere angewiesen. Sie treffen Entscheidungen, die erst in zehn oder zwanzig Jahren wirken.
  3. Sachprogramm statt Parteilinie. Wer nicht an Parteitaktik gebunden ist, sucht die beste Lösung für das Land, nicht für die eigene Partei.
  4. Führungserfahrung statt Einarbeitung. Wer große Organisationen geführt hat, setzt Ziele, steuert Budgets und liefert Ergebnisse.
  5. Vertrauen statt Verdrossenheit. Menschen vertrauen einer Führung, deren Kompetenz sichtbar und nachvollziehbar ist.
  6. Österreich hat diese Menschen. Hervorragende Persönlichkeiten in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Medizin und im Sozialbereich. Wir müssen ihnen nur den Weg öffnen.

Das ist schon heute möglich

Nach Art. 70 B-VG ernennt der Bundespräsident den Bundeskanzler und auf dessen Vorschlag die übrigen Regierungsmitglieder. Sie müssen nicht dem Nationalrat angehören. Eine Parteimitgliedschaft verlangt die Verfassung nicht.

Von Juni 2019 bis Jänner 2020 führte unter Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein eine Regierung aus zwölf Expertinnen und Experten das Land (Parlamentskorrespondenz). Der Staat blieb handlungsfähig.

Demokratie wird gestärkt, nicht ersetzt

  • Sie wählen weiterhin den Nationalrat. Die Wahl entscheidet über die Richtung.
  • Das Parlament bleibt Gesetzgeber und kann der Regierung jederzeit das Misstrauen aussprechen.
  • Die Parteien setzen die Ziele. Die Umsetzung übernehmen jene, die es am besten können.

Die Politik bestimmt das Was. Die Fachleute verantworten das Wie.

Das Auswahlverfahren in acht Schritten

  1. Anforderungsprofil. Für jedes Ministerium wird öffentlich festgelegt, welche Ausbildung, Führungserfahrung und welches Fachwissen nötig sind.
  2. Öffentliche Ausschreibung. Bewerben können sich alle, die die Voraussetzungen erfüllen – mit oder ohne Parteibuch.
  3. Unabhängige Findungskommission. Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Justiz und Zivilgesellschaft. Aktive Parteifunktionen sind ausgeschlossen.
  4. Assessment Center. Fachgespräche, Fallstudien, Führungsübungen, Integritätsprüfung.
  5. Öffentliches Hearing. Die Bestgeeigneten stellen sich dem Parlament – wie designierte EU-Kommissionsmitglieder vor dem Europäischen Parlament.
  6. Ernennung. Der Bundeskanzler schlägt vor, der Bundespräsident ernennt – aus einem Kreis nachweislich geeigneter Personen.
  7. Ziele und Überprüfung. Messbare Ziele, regelmäßige öffentliche Berichte.
  8. Transparenz. Offenlegung von Einkommen, Beteiligungen und Interessenkonflikten. Abkühlphasen nach dem Amt.

Das ist keine Kritik an Menschen. Es ist ein Angebot an unser Land. Das vollständige Schreiben als PDF

Teil II · Die Forderung

Regierungsämter werden nach nachgewiesener fachlicher Qualifikation besetzt – und nach Leistung bezahlt.

Erfahrene Fachleute beraten an einem langen Tisch in einem hellen Wiener Raum
Der Maßstab aus der Wirtschaft: Wer Verantwortung trägt, belegt seine Eignung.

Was eine Expertenregierung ausmacht

  1. Eignungsnachweis vor Bestellung. Ausbildung, Berufserfahrung und Führungsverantwortung im Ressortbereich – öffentlich und nachprüfbar.
  2. Sachprogramm statt Parteilinie. Entschieden wird nach Datenlage und Wirkung, nicht nach Koalitionsarithmetik.
  3. Befristetes Mandat mit klarem Auftrag. Messbare Ziele, Rechenschaft am Ende – wie in jedem Vorstandsvertrag.
  4. Kein Karrieresprungbrett. Das Amt ist keine Station für die eigene Partei.
  5. Volle Transparenz. Nebeneinkünfte, Mandate und Interessen liegen offen, bevor ernannt wird.
  6. Bezahlung nach Leistung. Wie eine Führungskraft vergleichbarer Verantwortung – mit einem erfolgsabhängigen Anteil.

Eine Expertenregierung ist kein Ausstieg aus der Demokratie. Sie ist ihre Qualitätskontrolle. Gewählt wird weiter vom Volk.

Leistung wird bezahlt

Wie in jedem Unternehmen.

Spitzenleute gewinnt man nicht mit Idealismus allein. Wer die Besten will, muss bieten, was ein Vorstand bekommt – und dasselbe verlangen.

01 · Fixum

Managerniveau

Orientiert an den Gehältern von Geschäftsführungen und Vorständen vergleichbarer Größe und Verantwortung.

02 · Variabel

Nach Zielerreichung

Gekoppelt an messbare Ergebnisse: Budgetziel, Kaufkraft, neue Arbeitsplätze.

03 · Konsequenz

Kein Ziel, kein Bonus.

Wer die Vorgaben verfehlt, erhält nur das Fixum. Wer sie übertrifft, wird dafür belohnt.

Teil III · Die zwei Wege

Bewegung oder Volksabstimmung.

Eine Forderung ohne Weg bleibt ein Wunsch. Es gibt zwei Wege. Sie schließen einander nicht aus – der zweite wird durch den ersten erst stark.

Weg 1

Die eigene Bewegung

Eine überparteiliche Bürgerbewegung. Sie macht Expertinnen und Experten sichtbar, trägt die Forderung in die Öffentlichkeit und tritt – wenn sie stark genug ist – mit fachlich geprüften Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl an.

  • Unabhängig von bestehenden Parteien
  • Nominiert wird nach Eignung, nicht nach Loyalität
  • Wirkt sofort, auch ohne Gesetzesänderung
Weg 2

Die direkte Demokratie

100.000 Unterschriften

Ein Volksbegehren, das von mindestens 100.000 Stimmberechtigten unterzeichnet wird, muss dem Nationalrat zur Behandlung vorgelegt werden (Parlament Österreich). Das ist der Hebel für verbindliche Eignungskriterien – und für eine Volksabstimmung darüber.

Die Stufen bis zur Abstimmung

  1. Stufe 1

    Menschen finden

    Bürgerinnen und Bürger, die die Forderung teilen. Fachleute, die Verantwortung tragen würden.

  2. Stufe 2

    Forderung schärfen

    Ein kurzer, juristisch tragfähiger Text: welche Nachweise für welche Ämter gelten.

  3. Stufe 3

    Öffentlichkeit herstellen

    Treffen in den Regionen, Medien, digitale Verbreitung. Bis die Forderung nicht mehr zu überhören ist.

  4. Stufe 4

    Unterschriften sammeln

    Einleitung des Volksbegehrens – mit dem Ziel, die 100.000 deutlich zu übertreffen.

  5. Stufe 5

    Entscheidung erzwingen

    Behandlung im Nationalrat, begleitet von öffentlichem Druck. Ziel: die Volksabstimmung.

Teil IV · Das Sachprogramm

Was sich ändern muss.

Die Expertenregierung ist das Werkzeug. Das sind die Baustellen, an denen sie zuerst zu messen ist.

Diese Punkte bevorzugen niemanden. Sie bringen Leistung, Steuergerechtigkeit und wirtschaftliche Verantwortung wieder ins Gleichgewicht. Wer sie fachlich schärfer fassen kann, ist genau die Person, die wir suchen.

  1. Expertenregierung. Verantwortungsträger nach nachgewiesener Qualifikation, nicht nach Parteizugehörigkeit.
  2. Ausgeglichenes Budget. Solide, nachhaltige Haushaltsführung als Grundlage der Handlungsfähigkeit.
  3. Höheres Einkommen, stärkere Kaufkraft. Reales Einkommen und Konsumfähigkeit spürbar stärken.
  4. Steuergerechtigkeit gegenüber internationalen Konzernen. Vor allem dort, wo Erträge ins Ausland wandern statt in Österreich investiert zu werden.
  5. Steuervorteile für neue Arbeitsplätze. Entlastung dort, wo Beschäftigung entsteht.
  6. Bürgschaften für Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer. Wer gründet, bekommt Rückhalt vom Staat.
  7. Konsequente Gesetzesdurchsetzung gegenüber Konzernen. Gleiches Recht, unabhängig von der Größe des Gegenübers.
  8. Leistungsgerechte Bezahlung der Regierung. Managerniveau, variabler Anteil nur bei erreichten Zielen.

Teil V · Mitmachen

Tragen Sie sich ein.

Jede Eintragung macht die Forderung stärker. Wählen Sie, wie Sie dabei sein wollen – Sie können sich später jederzeit anders entscheiden.

Zur Person hinter dem Aufruf

Initiative von Helmut Schindler

Ich bin 60 Jahre alt und seit meiner Schulzeit Unternehmer. Ich strebe kein politisches Amt an. Ich bin wunschlos glücklich und zufrieden.

Mein Motto ist, Menschen zu motivieren, sich Ziele zu setzen, diese erreichen zu wollen und Verantwortung für sich selbst und ihr Umfeld zu übernehmen. Näheres in meinem Buch „Denk dein Glück“ mit Joseph Murphy – auf Wunsch sende ich es Ihnen kostenlos als E-Book.

Zum Wohle Österreichs

Wenn genug Menschen dasselbe fordern, wird daraus Politik.

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